Stadtschuetzenkompanie St.Nikolaus - Mariahilf

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CHRONIK - RÜCKBLICK  der Stadtschützenkompanie St. Nikolaus - Mariahilf

Die Stadtschützenkompanie St. Nikolaus – Mariahilf trägt diese Bezeichnung nicht zufällig. Vielmehr soll durch diese Bezeichnung in Erinnerung gerufen werden, daß es Sinn und Aufgabe dieser heutigen, im Jahre 1971 wiedergegründeten Kompanie ist, die Tradition der alten Innsbrucker Stadtschützen zu neuem Leben zu erwecken und weiterzuführen.

Überdies repräsentiert der engere Standort der Kompanie in St. Nikolaus – Mariahilf den ältesten, um 1165/1180 gegründeten Stadtteil von Innsbruck, von wo aus 1180 über die namengebende Innbrücke („trans pontem“) das weitere Wachstum des Marktes zur Stadt seinen Ausgang genommen hat.

Grundsätzlich verstand sich die mittelalterliche Stadt als eine Verteidigungsgemeinschaft und

stellt daher – was bisher meist übersehen worden ist – die älteste Organisationsform

des Tiroler Schützenwesens dar. Ausrückungen der Innsbrucker und der Haller städtischen Wehrmannschaft

lassen sich nicht erst seit dem Tiroler Landlibell von 1511, sondern urkundlich bereits seit dem 14. Jahrhundert, spätestens seit der Regierungszeit Herzog Rudolfs IV. von Österreich i

n Tirol (1363–1365), ziemlich kontinuierlich durch alle Jahrhunderte bis 1918 nachweisen.

Dies gilt auch für die Zeit der Tiroler Freiheitskriege, als das Innsbrucker Aufgebot 1796/97

im südlichen Landesteil engagiert im Einsatz stand und allein bei den Kämpfen in Spinges

am 2. April 1797 neun Gefallene zu beklagen hatte.

Als die französischen Revolutionstruppen im 2. Koalitionskrieg 1799 von Graubünden her

versuchten, in Tirol einzufallen, stellte die Stadt einerseits gemeinsam mit der Hofmark Axams eine Kompanie von 180 Mann unter Hauptmann v. Kraus und darüber hinaus eine zweite Kompanie

von 120 Mann unter Hauptmann Ambros. Dazu kam noch eine Studentenkompanie unter

Hauptmann Prenner mit 215 Mann.

In der Zeit der bayerischen Herrschaft 1806–1814 war Innsbruck Standort einer bayerischen

Garnison, was die herkömmliche Organisation von Aufgebotsmannschaften in der Stadt

unmöglich gemacht hat. In den Kriegsjahren 1848, 1859, 1866 sowie 1915 bis 1918 haben

die Bürger Innsbrucks jedoch wiederum in vorbildlicher Weise ihren Dienst zur Verteidigung

der Südgrenze Tirols versehen.

Nach 1918 allerdings erfolgte – im Gegensatz zu den umliegenden Dorfgemeinden Amras,

Arzl, Hötting, Igls/Vill und Mühlau – in der Stadt Innsbruck nur in Pradl und Wilten, die erst

seit 1904 zur Stadt gehörten, die vereinsmäßige Fortführung der alten Schützen- bzw. Standschützentradition.

Diesem Manko wurde jedoch 1971 durch die Wiedergründung der Stadtschützenkompanie

St. Nikolaus – Mariahilf abgeholfen, welche Kompanie seither durch ihr kräftiges Auftreten

unabkömmlich ist und beinahe vergessen gemacht hat, daß es die jahrhundertealten

Stadtschützen von 1918 bis 1971, also während eines kurzen Zeitraumes von 53 Jahren

nicht gegeben hat.

Die Tracht der Innsbrucker Stadtschützen besteht aus einem hohen, schwarzen Hut,

roter Weste und grüner Joppe, die durch eine von den zwei Wappenschilden von

Tirol und Innsbruck gehaltene dreifache Kette lose verschlossen wird.

 

Im Jahre 2011 - feierte die Kompanie ihr 40. Jähriges Wiedergründungsfest

Im Jahre 2016 - feierte die Kompanie ihr 45. Jähriges Wiedergründungsfest

 

Ehrenmitglieder der Kompanie in Tracht:

Landtagspräsident Senator DDr. Herwig van Staa

Alt. Landtagspräsident Prof. Ing. Helmut Mader

Univ. Prof. Dr. Manfred Dierich

OSTR. Prof. Toni Höck

KR. Alfred Püls

Erich Auer

 

In Lieben Gedenken an unsere Verstorbenen Ehrenmitglieder und Ehrenoffiziere:

Ehrenmitglied - Frau Bürgermeisterin KR. Hilde Zach  + 15. Jänner 2011

Ehrenleutnant Erich Müller + 14. Juni 2016

Ehrenleutnant Norbert Eckhard

 

Ehrenoffiziere und Ehrenchargen der Kompanie:

Ehrenhauptmann Hofrat Dipl. Ing. Dieter Probst

Ehrenhauptmann Helmut Petrovsky

Ehrenoberleutnant Albin Reinisch

Ehrenleutnant Ing. Martin Krulis

Ehrenleutnant Reg. R. Wolfgang Steinbauer

Ehrenoberjäger Ing. Georg Spicar

 

Hauptleute der Stadtschützenkompanie: (seit der Wiedergründung - 1971)

Hptm. Peter Rejda 1971–1972 (+)

Hptm. Helmut Petrovsky 1972–1982  (Ehrenhauptmann seit 2011)

Hptm. Walter Komann 1982–1999 (+)

Hptm. DI Hofrat Dieter Probst 1999 - 2009  (Ehrenhauptmann seit 2009)

Hptm. und Obmann Klaus Rott seit April - 2009.

 

Aktiv Stand der Stadtschützenkompanie St. Nikolaus - Mariahilf mit November 2016

1 Schützenkurat   (Msgr. Mag. Pf. Hermann Röck von Mariahilf)

1 Ehrenschützenkuraten  (Msgr. Pf. Josef Wieser - Olang -Südtirol)

3 Offiziere (Hptm. - Oblt. - K.Lt.)

1 Fähnrich

1 Dienstführender Oberjäger

11 Marketenderinnen ( 1 davon ist Bataillonsmarketenderin von Innsbruck)

7 Pioniere

5 Ehrenoffiziere (2 EHptm., 1 EOblt., 2 Elt.)

1 Ehrenoberjäger

34 Gewehrschützen

1 Jungschützenbetreuerin - 1 Jungschützenbetreuer Stv.

10 Jungschützen und Jungmarketenderinnen

7 Ehrenmitglieder in Tracht

Ergibt zur Zeit 2018 einen Stand von AKTIVEN Mitgliedern in Tracht - von 83 Personen

Sollte jemand Interesse haben Mitglied zu werden, oder sich einfach einmal Informieren wollen über das Schützenleben und das Gesellige in unserer Kompanie - oder über die Vereinsgeschichte, so ist er Herzlich Willkommen und Eingeladen mit uns Kontakt aufzunehmen - beim Hauptmann unter 0664/4604788 oder schreib uns einfach ein Mail - Adresse bei den Kontakten - ganz einfach schau einmal am Freitag Abend beim Schützenabend ab 19.00 Uhr im Vereinsheim St. Nikolaus / Innsbruck in der Innstraße 48-50 vorbei!

Wir freuen uns über DEIN INTERESSE - MELDE DICH EINFACH - oder schau vorbei!

Schützen Heil

Deine Stadtschützenkompanie St. Nikolaus - Mariahilf

 

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